21. Dezember - Den Zusammenhang zwischen Ursache und Wirkung aufzeigen: Hier bieten die Stiftung Zewo und die Gesellschaft Seval gemeinnützigen Organisationen neue Messinstrumente. Doch der Wirkungs-Nachweis hat seine Tücken, gerade in der Entwicklungszusammenarbeit.






11. September - Mit seiner Urin-Separierung ist das schweizerische Wasserforschungsinstitut Eawag in Dübendorf Weltspitze in Sachen Siedlungshygiene. Die NoMix-Technik erfordert weder Spülwasser noch teure Tiefbauten. Das Institut will die neue Technologie in Südafrika verbreiten.
5. Juli - Dem Schweizer Arbeitsmarkt in der internationalen Zusammenarbeit fehlen Ingenieure, Lehrpersonen und vor allem medizinische Fachkräfte. Dennoch stehen viele Stellensuchende einem relativ kleinen Angebot gegenüber, wie der erste Arbeitsmarktbericht des cinfo in Biel zeigt.
23. Juni - Hiesige Medien fokussieren ihre Berichterstattung über den Süden eher auf Katastrophen, Konflikte und Opfer denn auf Hintergründe und Zusammenhänge. Die 40-jährige entwicklungspolitische Lobbyorganisation Alliance Sud setzt andere Akzente.
19. Juni - Eine Studie attestiert der Schweiz eine wichtige Rolle bei der Budgethilfe in armen Ländern. In der Regel sind das relativ kleine Beträge, doch die Schweiz geniesst einen guten Ruf und hatte in den letzten Jahren in einigen Ländern den Vorsitz der Gebergruppen inne.
26. Mai - Ein Trümmerfeld aus Kisten, Zelte, Wasserbehälter, Handpressen für Bausteine: Was die Humanitäre Hilfe des Bundes bei Katastrophen und Krisen leistet, wird dieser Tage auf dem Bundesplatz in Bern spielerisch sichtbar. Selbst DEZA-Direktor Martin Dahinden tritt in die Pedalen einer Wasserpumpe.
7. Mai - Der Himalaya-Staat Nepal ist ein Schwerpunktland der Schweizer Entwicklungshilfe und ein Beispiel dafür, wie sich diese in über 50 Jahren verändert hat. Standen anfangs Hängebrücken und die Erschliessung von Gebirgsregionen im Zentrum, ist es heute der Demokratie- und Friedensprozess.
30. März - Die Schweiz engagiert sich seit 50 Jahren gegen Armut und Hunger in der Welt. Der Nutzen der Entwicklungshilfe wird von Rechtsbürgerlichen und besonders von der „Weltwoche“ in Frage gestellt. Ihr stellvertretender Chefredaktor Philipp Gut und Peter Niggli, Geschäftsleiter Alliance Sud, stellten sich einem Streitgespräch.