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Start Alle ausgewählte Beiträge Ernährung Landwirtschaft

Rekordernte 2011 garantiert keine Nahrungssicherheit

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11. Januar - Weltweit haben Bäuerinnen und Bauern im vergangenen Jahr 2011 mehr Getreide geerntet als je zuvor. Da die Ernten aber in sieben der vergangenen zwölf Jahre nicht ausreichten, um die gesamte Nachfrage zu befriedigen, bleiben die Lager weitgehend leer. Deshalb wird auf den Weltmärkten mit Preisschocks gerechnet.

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Fluch und Segen von Patenten

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17. November - Patente machen nicht satt. So lautet das Fazit einer Kontroverse über den Schutz von Nutzpflanzen, angeregt vom Eidgenössischen Institut für Geistiges Eigentum (IGE). Denn zu viel Schutz behindere die Entwicklung neuer Sorten und schaffe Monopole.

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Der grosse Landraub – Indien führt Krieg gegen die eigenen Bauern

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10. Juni – Land ist Leben. Es ist für Bäuerinnen und Bauern wie auch für indigene Völker der Dritten Welt Lebensgrundlage, wird aber immer mehr zu einem globalen Wirtschaftsgut. Da die internationale Nachfrage nach der Ressource steigt, birgt Land ein hohes Konfliktpotenzial. 65 Prozent aller Menschen in Indien sind auf Land angewiesen.

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Fischkonsum und Überfischung erreichen neue Rekorde

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3. Februar - Der weltweite Fischkonsum hat mit 17 Kilogramm pro Kopf eine Rekordhöhe erreicht. Dabei ist auch der Anteil des Zuchtfischs mit 46 Prozent auf einen Höchstwert gestiegen. Doch um den Zustand der Meere und der Fischbestände steht es weiterhin schlecht.

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Gebana und Bio-Bauern in Brasilien melden Erfolge gegen Pestizid

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18. Januar - Endosulfan von Nachbarn hat die Bio-Soja brasilianischer Bauern verunreinigt und sie zusammen mit der Frauenfelder Fairtrade-Firma gebana an den Rand des Ruins gebracht. Ihr Kampf gegen die Chemikalie zeitigt erste Erfolge.

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Nahrungsmittelpreise steigen rasant an

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14. Dezember - Die UNO-Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation FAO und das Welternährungsprogramme WFP äussern sich besorgt über die steigenden Nahrungsmittelpreise, die besonders arme Länder treffen. Die Preise nähern sich denen der Welternährungskrise, die 2008 Hungerrevolten ausgelöst hat – und sie drohen weiter zu steigen.

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Bio-Bauern und Gebana in Brasilien kämpfen gegen den Ruin

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Bio-Soja manuell geerntet8. September - Der Gebana AG in Frauenfeld, spezialisiert auf fair gehandelte biologische Produkte, droht in Brasilien das Aus: Bei der Bio-Sojaernte wurde das Pestizid Endosulfan nachgewiesen. Die Biobauern und Gebana fordern nun mittels einer Petition das sofortige Verbot der Chemikalie.

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In Kuba lernen Wissenschaftler von Bauern

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17. Juli - Der kubanische Agronom Humberto Rios ist daran, die Landwirtschaft seines Landes zu revolutionieren. Er setzt auf Nachhaltigkeit und Artenvielfalt. In Bern erläuterte der Träger des Goldman-Umweltschutz-Preises 2010, was sein Programm so erfolgreich macht.

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PORTO ALEGRE Sozialforum sucht Alternativen zur „Green Economy"
Die Bewegung der Globalisierungskritiker trifft sich in Porto Alegre unter dem Motto „Kapitalistische Krise, soziale und ökologische Gerechtigkeit“ und berät als Gegenpart zum Weltwirtschaftsforum WEF in Davos Alternativen zur gängigen neoliberalen Politik und zum Konzept der „Green Economy“. Das „Thematische Sozialforum“ (FST) zielt auf den UNO-Gipfel über Nachhaltige Entwicklung „Rio+20“ und den „Gipfel der Völker“, die im Juni in Rio de Janeiro stattfinden. (ca. 4200 Zeichen)

ARGENTINIEN Wasser ist mehr wert als Gold
In der nordwestargentinischen Provinz La Rioja protestieren derzeit Tausende Menschen gegen den geplanten Goldtagebau auf dem Famatina-Massiv. Die Produktion des Edelmetalls ist nicht nur wegen des Einsatzes von Zyanid bedenklich. Sie gefährdet auch die Wasserversorgung des Gebiets. Die Proteste in La Rioja werden vielerorts durch Solidaritätsbekundungen unterstützt, doch der zuständige Provinzgouverneur bezieht in dem Streit eine unklare Position. (4000 Z.)

SOMALIA Piraterie belebt Wirtschaft
Schiffsüberfälle haben für die somalische Wirtschaft offenbar positive Folgen. Einer britischen Studie zufolge bereichert die Piraterie am Horn von Afrika keineswegs Einzelpersonen, sondern Clans und die grossen Städte Garowe und Bosasso. Eine Lösung für das Piratenproblem könne darin liegen, den enttäuschten Bewohnern der Küstenorte Alternativen zu bieten, die mehr einbringen als die Beherbergung von Seeräubern. (ca. 4000 Z.)

JAPAN Atomanlagen für Schwellen- und Entwicklungsländer
Noch immer tritt verstrahltes Wasser aus dem havarierten Atommeiler in Fukushima aus. Zugleich setzt Japan auf den verstärkten Export von Atomanlagen für die zivile Nutzung vor allem in energiehungrige Schwellen- und Entwicklungsländer. Bewilligt ist bereits der Export japanischer Atomanlagen nach Jordanien und Vietnam. (ca. 4000 Z.)